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Energiemakler für Gewerbe, Mittelstand und Industrie werden

Im B2B-Energievertrieb, Energieeinkauf und Energiebeschaffung durchstarten

Unternehmen benötigen dauerhaft Strom und Gas und achten zunehmend darauf, ihre Energiekosten wirtschaftlich zu optimieren. Ein günstigerer Energiepreis und passende Vertragskonditionen können dabei einen wichtigen Unterschied machen. Gleichzeitig ist der Energiemarkt komplex: Allein in Deutschland sind über 1.000 Strom- und Gasversorger aktiv – hinzu kommen unterschiedliche Vertragsmodelle, Verbrauchsmengen, Lieferstellen und Entwicklungen am Energiemarkt.
Genau hier setzt die Tätigkeit eines Energiemaklers für Gewerbe und Industrie an. Häufig auch als Energiebroker bezeichnet, betreut er Gewerbetreibende, KMU, mittelständische Unternehmen und Industriekunden rund um Energieeinkauf und Energiebeschaffung.
Zu den Leistungen eines Energiemaklers zählen insbesondere die Beratung und Vermittlung von Strom- und Gaslieferverträgen, die Durchführung von Energieausschreibungen sowie die wirtschaftliche Optimierung bestehender Energielieferverträge und Beschaffungsmodelle.

Was macht ein B2B-Energiemakler?

Schnittstelle zwischen Unternehmen und Energiemarkt

Ein B2B-Energiemakler ist Ansprechpartner für Unternehmen rund um Energieeinkauf und Energiebeschaffung und bildet die Schnittstelle zwischen Geschäftskunden, Energieversorgern und dem Energiemarkt.
Die Tätigkeit beginnt häufig mit der Gewinnung neuer Geschäftskunden. Anschließend werden Verbrauch, bestehende Energielieferverträge, Preise, Vertragslaufzeiten, Lieferstellen und weitere relevante Daten aufgenommen.
Auf dieser Grundlage recherchiert der Energiemakler den Markt, holt geeignete Angebote verschiedener Energieversorger ein und vergleicht Energiepreise, Vertragsbedingungen und weitere Konditionen.
Zu den typischen Aufgaben gehören: Kundengewinnung · Bedarfsaufnahme · Vertragsdaten erfassen · Marktrecherche · Energieanbieter vergleichen · Angebote koordinieren · Kunden beraten · Energielieferverträge vermitteln · langfristige Kundenbetreuung
Ein Energiemakler verkauft nicht selbst Strom oder Gas, sondern agiert als unabhängiger Vermittler zwischen Unternehmen und Energieversorgern.
Ziel ist es, Angebote verschiedener Energieversorger neutral zu vergleichen und für den Kunden einen attraktiven Energiepreis mit passenden Vertragskonditionen zu finden. Der Energieliefervertrag wird anschließend direkt zwischen dem Unternehmen und dem ausgewählten Energieversorger geschlossen.

Energiemakler für Gewerbetreibende und KMU

Gewerbestrom und Gewerbegas professionell vermitteln

Gewerbetreibende sowie kleine und mittlere Unternehmen – kurz KMU – bilden eine große Zielgruppe im B2B-Energievertrieb. Bäckereien, Metzgereien, Autohäuser, Hotels, Gastronomiebetriebe, Fitnessstudios, Wäschereien, Einzelhändler und zahlreiche weitere Gewerbebetriebe benötigen regelmäßig Strom und teilweise Gas.
Viele Unternehmer haben jedoch weder die Zeit noch das Interesse, den komplexen Energiemarkt selbst kontinuierlich zu beobachten, zahlreiche Energieanbieter zu recherchieren und Angebote sowie Vertragskonditionen miteinander zu vergleichen. Gleichzeitig besteht häufig der Wunsch, Energiekosten zu reduzieren und ein günstigeres Energieangebot mit passenden Vertragskonditionen zu finden.
Genau hier übernimmt der Energiemakler eine wichtige Aufgabe. Er analysiert die bestehende Versorgungssituation, recherchiert den Markt, vergleicht geeignete Strom- und Gasangebote und schafft für das Unternehmen eine übersichtliche Entscheidungsgrundlage.
Für den Kunden bedeutet das: weniger eigener Aufwand und ein professioneller Marktvergleich mit dem Ziel, einen attraktiven Energiepreis mit passenden Vertragskonditionen zu erhalten.

Energiemakler für den Mittelstand

Mit steigenden Verbräuchen steigen die Anforderungen

Bei mittelständischen Unternehmen können größere Verbrauchsmengen, mehrere Standorte, unterschiedliche Lieferstellen und komplexere Vertragsstrukturen zusammenkommen. Gleichzeitig fehlt häufig die Zeit, den Energiemarkt kontinuierlich selbst zu beobachten, Energieversorger zu recherchieren, Angebote einzuholen und unterschiedliche Möglichkeiten der Energiebeschaffung miteinander zu vergleichen.
Hinzu kommt: Unternehmen verfügen in der Regel nicht über die gleichen direkten Marktanbindungen und verschiedenen Beschaffungskanäle, die einem professionellen Energiemakler für die Energiebeschaffung zur Verfügung stehen. Ein breiter Marktzugang erweitert die Möglichkeiten, geeignete Strom- und Gasangebote für das Unternehmen zu finden.
Mit steigenden Verbräuchen gewinnen zudem Beschaffungszeitpunkt, Vertragslaufzeiten, Preisentwicklung und die Wahl des passenden Beschaffungsmodells an Bedeutung. Auch Bindefristen und Angebotsgültigkeiten müssen berücksichtigt und koordiniert werden, damit Angebote möglichst auf einer vergleichbaren Grundlage bewertet und Entscheidungen rechtzeitig getroffen werden können. Der Energiemakler analysiert die Versorgungssituation, recherchiert den Markt, koordiniert die Angebotsprozesse und vergleicht geeignete Angebote verschiedener Energieversorger. Dabei betrachtet er nicht nur den Energiepreis, sondern auch Vertragskonditionen und unterschiedliche Möglichkeiten der Strom- und Gasbeschaffung.
Für das Unternehmen bedeutet das: weniger eigener Zeitaufwand, breiterer Marktzugang und eine strukturierte Energiebeschaffung. Ziel ist ein professioneller Energieeinkauf mit attraktiven Preisen, passenden Vertragskonditionen und einem effizienten Beschaffungsprozess.

Energiemakler für Industrie und energieintensive Unternehmen

Industriestrom und Industriegas professionell beschaffen

Industrieunternehmen können hohe Strom- und Gasverbräuche sowie komplexe Verbrauchsstrukturen aufweisen. Produktionszeiten, Lastgänge, RLM-Verbrauch, mehrere Standorte und Lieferstellen sowie unterschiedliche Vertrags- und Beschaffungsmodelle machen den Energieeinkauf entsprechend anspruchsvoller.
Gerade bei größeren Verbrauchsmengen haben Beschaffungszeitpunkt, Marktpreisentwicklung und die Wahl der passenden Beschaffungsstrategie einen erheblichen Einfluss auf die Energiekosten. Gleichzeitig verfügen Unternehmen häufig weder über die notwendige Zeit noch über direkte Marktanbindungen und mehrere Beschaffungskanäle, um den Energiemarkt umfassend zu recherchieren und unterschiedliche Beschaffungsmöglichkeiten miteinander zu vergleichen.
Hinzu kommt die zeitliche Koordination der Angebote. Unterschiedliche Bindefristen und Angebotsgültigkeiten müssen bei der Beschaffung berücksichtigt werden, damit Angebote möglichst auf einer vergleichbaren Grundlage bewertet und Entscheidungen innerhalb der jeweiligen Fristen getroffen werden können.
Der Energiemakler analysiert Verbrauchs- und Vertragsdaten, recherchiert den Markt, koordiniert die Angebotsprozesse und vergleicht geeignete Angebote und Beschaffungsmöglichkeiten. Je nach Unternehmen können dabei Fixpreis und Terminmarkt, Spotmarkt oder Trancheneinkauf relevant sein.
Damit schafft der Energiemakler einen breiteren Marktzugang und organisiert den gesamten Beschaffungsprozess strukturiert und effizient. Für das Unternehmen bedeutet das weniger internen Aufwand und eine klare Entscheidungsgrundlage für den Energieeinkauf.
Ziel ist eine effiziente und professionelle Energiebeschaffung, die attraktive Preise, passende Vertragsbedingungen und eine zur Verbrauchsstruktur des Unternehmens passende Beschaffungsstrategie miteinander verbindet.

Strom- und Gasbeschaffung für Geschäftskunden

Ein attraktiver Energiepreis steht im Mittelpunkt – das Gesamtpaket muss passen

Ein zentraler Bestandteil der Tätigkeit ist die Vermittlung von Strom- und Gaslieferverträgen für Unternehmen. Auf Basis der Verbrauchs- und Vertragsdaten werden geeignete Energieanbieter recherchiert und Angebote verschiedener Energieversorger miteinander verglichen.
Der Energiepreis spielt dabei in der Regel eine zentrale Rolle. Ziel ist es, für den Kunden einen attraktiven Energiepreis am Markt zu finden. Gleichzeitig sollte auch das Gesamtpaket stimmen. Vertragslaufzeit, Preisbindung, Zahlungsbedingungen, Flexibilität, Vertragsbedingungen und die Qualität des Energieversorgers können ebenfalls entscheidend sein.
Ein Marktvergleich muss dabei nicht automatisch zu einem Anbieterwechsel führen. Gibt es ein wirtschaftlich attraktiveres Angebot mit passenden Konditionen, kann ein neuer Energieversorger gewählt werden. Sind Preis und Gesamtpaket beim bestehenden Versorger weiterhin attraktiv, kann die Versorgung dort fortgeführt werden.
Entscheidend ist eine wirtschaftlich passende Energiebeschaffung, bei der Energiepreis, Vertragskonditionen und Energieversorger zum Unternehmen passen.

Energiemarkt und Partnerschaften

Gute Energiebeschaffung beginnt mit dem richtigen Zugang zum Markt

Für einen professionellen Energiemakler ist ein breiter Zugang zum Energiemarkt eine wesentliche Grundlage seiner Arbeit. Wer nur mit wenigen Energieversorgern oder über einen einzelnen Beschaffungsweg arbeitet, kann auch nur einen begrenzten Teil des Marktes für seine Kunden berücksichtigen.
Ein guter Energiemakler verlässt sich deshalb nicht auf einen einzigen Weg. Er nutzt unterschiedliche Zugänge zum Energiemarkt – von direkten Versorgerkontakten über Distributoren und Plattformen bis hin zu Maklerpools, Ausschreibungsnetzwerken und weiteren Marktpartnern.
Diese unterschiedlichen Zugänge erweitern die Möglichkeiten bei der Strom- und Gasbeschaffung. Je nach Kunde, Verbrauch und Beschaffungssituation können verschiedene Anbieter und Angebote in die Recherche einbezogen und miteinander verglichen werden. Für Gewerbetreibende, KMU, Mittelstand und Industrie erhöht sich damit die Chance, einen attraktiven Energiepreis, passende Vertragskonditionen und einen geeigneten Energieversorger zu finden.
Ein professioneller Energiemakler braucht deshalb nicht nur Fachwissen und Vertriebsstärke. Entscheidend sind auch direkte Marktanbindungen, verlässliche Partnerschaften und der Zugang zu unterschiedlichen Möglichkeiten der Energiebeschaffung.

Energieanbieter professionell vergleichen

Preis, Konditionen und Vertragsbedingungen im Blick

Ein professioneller Angebotsvergleich betrachtet mehr als den reinen Energiepreis. Neben einem attraktiven Energiepreis sind insbesondere Vertragslaufzeit, Preisbindung, Zahlungsbedingungen, Angebotsgültigkeit, Flexibilität, Beschaffungsmodell und die Qualität des Energieversorgers relevant.
Gerade bei Geschäftskunden und insbesondere bei energieintensiven Unternehmen können bereits Unterschiede beim Energiepreis und bei den Vertragskonditionen erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen haben. Der Energiemakler recherchiert und vergleicht geeignete Angebote, prüft Preise und Konditionen und filtert die attraktivsten Optionen heraus. Statt dem Kunden sämtliche verfügbaren Angebote vorzulegen, trifft der Energiemakler eine gezielte Vorauswahl der wirtschaftlich und vertraglich interessantesten Angebote.
So erhält das Unternehmen eine übersichtliche und fundierte Entscheidungsgrundlage und kann sich auf die Angebote konzentrieren, die am besten zur jeweiligen Beschaffungssituation passen.

Professioneller Energieeinkauf braucht die passende Beschaffungsstrategie

Für Unternehmen stehen unterschiedliche Modelle der Energiebeschaffung zur Verfügung. Ein Energiemakler für Firmen sollte die verschiedenen Möglichkeiten kennen, Unterschiede verständlich erklären und gemeinsam mit dem Unternehmen einordnen, welches Modell zur jeweiligen Beschaffungssituation passt.
Welche Beschaffungsstrategie geeignet ist, hängt unter anderem von Verbrauch, Planungshorizont, gewünschter Preissicherheit, Marktumfeld und der individuellen Situation des Unternehmens ab.

Fixpreis & Terminmarkt

Der Energiepreis wird für einen vereinbarten Lieferzeitraum abgesichert und schafft eine hohe Planbarkeit.

Spotmarkt

Die Energiebeschaffung orientiert sich stärker an kurzfristigen Marktpreisen und deren Entwicklung.

Trancheneinkauf

Die benötigte Energiemenge wird auf mehrere Beschaffungszeitpunkte verteilt und das Preisrisiko dadurch zeitlich gestreut.

SLP, RLM und Lastgänge verstehen

Unterschiedliche Verbrauchsstrukturen im B2B-Energiegeschäft

Wer Energiemakler für Gewerbe, Mittelstand und Industrie werden möchte, sollte die unterschiedlichen Verbrauchs- und Messstrukturen kennen und einordnen können.
Bei vielen kleineren Verbrauchsstellen wird der Energieverbrauch über ein Standardlastprofil (SLP) abgebildet. Bei größeren Verbrauchern kommt häufig die registrierende Leistungsmessung (RLM) zum Einsatz. Dabei stehen detaillierte Verbrauchs- und Leistungswerte beziehungsweise Lastgänge zur Verfügung.
Gerade bei größeren Gewerbe- und Industriekunden bilden diese Daten eine wichtige Grundlage für Marktrecherche, Angebotsvergleich und professionelle Energiebeschaffung.

Unternehmen mit mehreren Standorten betreuen

Mehrere Lieferstellen strukturiert koordinieren

Geschäftskunden können eine oder mehrere Strom- und Gaslieferstellen haben. Gerade Filialunternehmen, Handelsketten, Hotelgruppen, Pflegeeinrichtungen, Produktionsunternehmen oder andere Unternehmensgruppen betreiben häufig mehrere Standorte mit zahlreichen Lieferstellen.
Der Energiemakler erfasst Verbrauchsdaten, Energielieferverträge, Vertragslaufzeiten und Lieferstellen strukturiert und koordiniert die Energiebeschaffung standortübergreifend.
Dabei können sich Verbrauchsmengen, Vertragslaufzeiten, Energiepreise und Beschaffungszeitpunkte zwischen den einzelnen Lieferstellen unterscheiden. Umso wichtiger ist eine übersichtliche und effiziente Koordination.
So können auch komplexere Beschaffungsstrukturen mit mehreren Standorten und Lieferstellen professionell betreut werden.

Welche Fähigkeiten braucht ein Energiemakler und ein Energiebroker?

Beratung, Vertrieb und Energiewissen gehören zusammen

Energievertrieb verbindet Vertriebsstärke, Beratung und energiewirtschaftliches Verständnis.

Kommunikationsstärke

Gespräche mit Geschäftsführern, Inhabern, Einkäufern und anderen Entscheidern führen.

Vertriebsstärke

Neue Geschäftskunden aus Gewerbe, Mittelstand und Industrie gewinnen und langfristige Kundenbeziehungen aufbauen.

Kaufmännisches Verständnis

Verbrauchsmengen, Preise und Vertragskonditionen nachvollziehen.

Energiewissen

Strommarkt, Gasmarkt, Energieeinkauf und Beschaffungsmodelle verstehen.

Organisation

Kunden, Angebote, Energielieferverträge, Lieferstellen und Fristen zuverlässig verwalten.

Langfristiges Denken

Nicht nur den ersten Abschluss, sondern die langfristige Entwicklung der Kundenbeziehung betrachten.

Analytisches Verständnis

Verbrauchsdaten, Angebote, Preise und Konditionen strukturiert auswerten und Unterschiede erkennen.

Beratungskompetenz

Komplexe Themen verständlich erklären und unterschiedliche Möglichkeiten nachvollziehbar gegenüberstellen.

Verhandlungsgeschick

Interessen des Kunden verstehen, Angebote einordnen und Gespräche mit Geschäftskunden und Marktpartnern professionell führen.

Eigenverantwortung

Kundenprozesse selbstständig steuern, Aufgaben nachhalten und Entscheidungen zuverlässig vorbereiten.

Digitale Kompetenz

CRM und Kundenverwaltung, Tarif- und Vergleichssysteme, Beschaffungsplattformen sowie digitale Angebots-, Vertrags-, Dokumenten- und Fristenprozesse sicher nutzen.

Marktverständnis

Entwicklungen am Strom- und Gasmarkt beobachten und deren mögliche Auswirkungen auf Energiepreise, Beschaffungszeitpunkte und Energiebeschaffung einordnen.

Zuverlässigkeit

Vereinbarungen, Rückmeldungen und Fristen konsequent einhalten und für Geschäftskunden ein verlässlicher Ansprechpartner sein.

Wie wird man Energiemakler?

Einstieg in den Energievertrieb, Energieeinkauf und Energiebeschaffung

Wer professionell als Energiemakler arbeiten möchte, sollte sich Kenntnisse rund um Strom- und Gasverträge, Energiemarkt, Verbrauchsdaten, Energiepreise, Beschaffungsmodelle und Vertrieb aneignen.
Für die Betreuung von Unternehmen bei Energieeinkauf und Energiebeschaffung sind mehrere Grundlagen entscheidend:
Fachwissen erwerben: Grundlagen zu Strom und Gas, Energielieferverträgen, Verbrauchsdaten, Energiepreisen, Vertragslaufzeiten sowie Fixpreis, Terminmarkt, Spotmarkt und Trancheneinkauf verstehen.
Zugang zum Energiemarkt schaffen: Für einen professionellen Marktvergleich benötigt ein Energiemakler einen breiten Marktzugang. Direkte Marktanbindungen, verschiedene Marktpartner und Beschaffungswege bilden dafür eine wichtige Grundlage.
Vertriebsmodell wählen: Der Einstieg kann beispielsweise über einen eigenen Energiemaklerbetrieb, als selbstständiger Vertriebspartner, über ein Partnersystem, einen Maklerpool oder ein Franchisemodell erfolgen.
Geschäftskunden gewinnen und betreuen: Gewerbetreibende, KMU, Mittelstand und Industrie gewinnen, beraten und bei ihrer Strom- und Gasbeschaffung langfristig betreuen.
Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Vertrieb, Energiewissen, Marktzugang, direkten Anbindungen, verlässlichen Partnerschaften und langfristiger Kundenbetreuung.

Selbstständig als Energiemakler arbeiten

Eigenen Geschäftskundenbestand aufbauen

Für die selbstständige Tätigkeit als Energiemakler gibt es unterschiedliche Geschäfts- und Partnermodelle. Der Einstieg kann beispielsweise mit einem eigenen Energiemaklerbetrieb oder im Rahmen eines Vertriebs-, Partner- oder Franchisemodells erfolgen.
Zur Tätigkeit gehören neben Energieeinkauf und Energiebeschaffung auch Kundengewinnung, Beratung, Organisation, Dokumentation, Nachverfolgung und langfristige Bestandskundenbetreuung.
Der Aufbau eines eigenen Kundenbestands erfordert kontinuierliche Vertriebsarbeit. Gleichzeitig entsteht mit jedem langfristig betreuten Geschäftskunden die Möglichkeit, auch zukünftige Energiebeschaffungen über mehrere Beschaffungszyklen hinweg zu betreuen.

Vergütung und Verdienstmöglichkeiten als Energiemakler

Provisionen und langfristiger Kundenbestand

Ein mögliches Vergütungsmodell ist eine Vermittlungsprovision für erfolgreich vermittelte Strom- oder Gaslieferverträge. Die konkrete Vergütung hängt vom jeweiligen Geschäfts- beziehungsweise Partnermodell ab.
Die Verbrauchsmengen können sich im Geschäftskundenbereich erheblich unterscheiden. Ein kleiner Gewerbebetrieb hat eine andere Verbrauchsstruktur als ein mittelständisches Produktionsunternehmen oder ein energieintensiver Industriekunde. Entsprechend kann auch die Vergütung je Kunde unterschiedlich ausfallen.
Langfristig entscheidend ist jedoch nicht nur der einzelne Abschluss, sondern der Aufbau eines nachhaltig betreuten Kundenbestands. Energielieferverträge haben begrenzte Laufzeiten, Unternehmen benötigen dauerhaft Energie und nach Ablauf eines Vertrags steht die nächste Energiebeschaffung an.
Wer seine Kunden zuverlässig betreut, Vertragsfristen im Blick behält und auch bei zukünftigen Strom- und Gasbeschaffungen Ansprechpartner bleibt, schafft die Grundlage für wiederkehrende Vermittlungen und langfristige Kundenbeziehungen. So kann sich aus einem einmal gewonnenen Geschäftskunden über mehrere Beschaffungszyklen eine langfristige Geschäftsbeziehung entwickeln.
Einfluss auf die Verdienstmöglichkeiten haben unter anderem: Kundenanzahl · Verbrauchsmengen · Abschlussquote · Vergütungsmodell · Energieart · Kundenbindung · wiederkehrende Energiebeschaffungen · ergänzende Energielösungen mit Mehrwert für den Kunden

Vom ersten Energieeinkauf zur langfristigen Betreuung

Geschäftskunden über mehrere Beschaffungszyklen betreuen

Ein wesentlicher Bestandteil der Tätigkeit als Energiemakler ist die langfristige Betreuung der gewonnenen Geschäftskunden. Mit dem Abschluss eines Energieliefervertrags endet die Zusammenarbeit nicht: Vertragslaufzeiten und Fristen bleiben im Blick, Energiepreise und Marktbedingungen verändern sich und auch der Energiebedarf eines Unternehmens kann sich verändern.
Vor der nächsten Energiebeschaffung wird die Versorgungssituation erneut betrachtet und der Markt recherchiert. Bietet ein anderer Energieversorger wirtschaftlich attraktivere Konditionen, kann ein Wechsel sinnvoll sein. Passt das bestehende Angebot weiterhin, kann die Versorgung beim bisherigen Anbieter fortgeführt werden.
Darüber hinaus können sich im Laufe der Kundenbeziehung neue Beschaffungsmöglichkeiten oder ergänzende Energielösungen mit konkretem Mehrwert für das Unternehmen ergeben. So entwickelt sich aus einer einzelnen Vermittlung eine langfristige Betreuung über mehrere Beschaffungszyklen hinweg.

Vertragsfristen und Energiemarkt langfristig im Blick

Fristen überwachen und Marktchancen frühzeitig erkennen

Langfristige Betreuung bedeutet, Vertragslaufzeiten, Kündigungsfristen und weitere relevante Fristen kontinuierlich im Blick zu behalten. Gleichzeitig werden Entwicklungen am Strom- und Gasmarkt beobachtet, um frühzeitig auf Veränderungen und neue Möglichkeiten reagieren zu können.
Ergeben sich interessante Marktchancen, neue Beschaffungsmöglichkeiten oder ergänzende Energielösungen mit konkretem Mehrwert für das Unternehmen, können diese aktiv mit dem Kunden besprochen werden.
So begleitet der Energiemakler seine Kunden langfristig bei Energieeinkauf und Energiebeschaffung und behält dabei Vertragsfristen, Marktentwicklungen und neue Beschaffungsmöglichkeiten im Blick.

Energiemakler oder Energieberater?

Unterschiedliche Aufgaben und Schwerpunkte

Energiemakler und Energieberater übernehmen unterschiedliche Aufgaben und setzen dabei jeweils eigene Schwerpunkte.
Zu den Leistungen eines Energiemaklers zählen insbesondere die Beratung und Vermittlung von Strom- und Gaslieferverträgen, Energieausschreibungen, der Vergleich verschiedener Energieversorger sowie die wirtschaftliche Optimierung bestehender Energielieferverträge und Beschaffungsmodelle.
Eine technische Energieberatung beschäftigt sich dagegen beispielsweise mit Energieeffizienz, Gebäuden, technischen Anlagen, energetischen Maßnahmen oder Fördermöglichkeiten.
Durch die unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche können sinnvolle Partnerschaften und Empfehlungsnetzwerke entstehen. Benötigt ein Kunde technische Energieberatung, kann der Energiemakler an einen geeigneten Spezialisten verweisen. Umgekehrt kann ein Energieberater bei Fragen zur Strom- und Gasbeschaffung oder zu Energielieferverträgen einen Energiemakler empfehlen.

Häufige Fragen - Energiemakler werden

Hier beantworten wir häufige Fragen rund um den Einstieg als Energiemakler und die Tätigkeit im Energievertrieb.

Kann man als Quereinsteiger Energiemakler werden?

Ja. Ein Quereinstieg ist grundsätzlich möglich. Erfahrungen in Vertrieb, Beratung und der Umgang mit Geschäftskunden können den Einstieg erleichtern. Das notwendige Wissen über Energiemarkt, Energielieferverträge und Energiebeschaffung kann schrittweise aufgebaut werden.

Welche Voraussetzungen sollte ein Energiemakler mitbringen?

Wichtig sind Vertriebs- und Beratungskompetenz, Kommunikationsstärke, kaufmännisches Verständnis, Energiewissen, Organisation und Zuverlässigkeit. Ebenso wichtig sind Interesse am Energiemarkt und der Aufbau langfristiger Kundenbeziehungen.

Wie flexibel ist die Arbeit eines Energiemaklers?

Die Tätigkeit lässt sich je nach Geschäftsmodell nebenberuflich oder in Vollzeit ausüben. Arbeitsumfang und Kundenbestand können dabei schrittweise aufgebaut werden.

Welche Verdienstmöglichkeiten hat ein Energiemakler?

Das Besondere ist der Aufbau eines langfristigen Kundenbestands mit wiederkehrenden Einnahmen. Solange Kunden dauerhaft betreut werden, entstehen bei erneuten Energiebeschaffungen wiederkehrende Einnahmen – abhängig vom jeweiligen Vergütungsmodell.

Welche Unternehmen betreut ein Energiemakler?

Grundsätzlich können Sie alle Unternehmen betreuen, die Strom oder Gas einkaufen. Dazu zählen Gewerbetreibende, KMU, mittelständische Unternehmen und Industriekunden mit unterschiedlichen Verbrauchsmengen, Standorten und Anforderungen an die Energiebeschaffung.

Kann man als Energiemakler selbstständig oder angestellt arbeiten?

Ja. Energiemakler können je nach Geschäftsmodell selbstständig, als selbstständige Vertriebs- oder Franchisepartner oder angestellt tätig sein. Welche Variante passt, hängt von den persönlichen Zielen und den jeweiligen Rahmenbedingungen ab.

Energiemakler oder Energiebroker bei WattBroker werden

Als Vertriebs- oder Franchisepartner

WattBroker ist als unabhängiger Energiebroker auf die Energiebeschaffung für Firmenkunden spezialisiert. Zu den Leistungen zählen insbesondere die Beratung und Vermittlung von Strom- und Gaslieferverträgen, Energieausschreibungen sowie die wirtschaftliche Optimierung bestehender Energielieferverträge und Beschaffungsmodelle.
Je nach Partnermodell stehen Vertriebspartnern oder Franchisepartnern digitale Tools für Kundenverwaltung, Angebotsvergleich und Vertragsabwicklung sowie professionelle Prozesse und umfangreiche Vertriebsunterlagen zur Verfügung.
Abhängig von Ihren Zielen und der gewünschten Form der Zusammenarbeit können Sie sich für das Vertriebs- oder Franchisepartnermodell entscheiden.